Faschismus hautnah erleben

Wer Faschismus hautnah und am eigenen Leib erleben möchte, der muss nur einmal nachts durch Hamburg streifen und seiner Arbeit nachgehen.

Am vergangenen Sonntag war ich in Hamburg unterwegs, um meine neuen Wahlplakate aufzustellen. Dabei musste ich leider feststellen, dass viele Plakate, die ich erst in der Nacht zuvor aufgestellt hatte, bereits wieder abgerissen und zerstört worden waren.

Karina Weber on tour

Am Sonntag, dem 25. Januar, stellen wir unbeeindruckt neue Plakate auf.

———————————

Mini-Liveticker

10:15 Uhr

Liebe Freunde,

ich bin gerade beim Landeskriminalamt in Alsterdorf, um die Täter zu identifizieren, die uns vor kurzem auf unserem Wahlstand in Ottensen überfallen haben.

Bereits gestern Abend habe ich auf der Polizeiwache Osdorf Strafanzeige wegen des nächtlichen Angriffs auf meinen Wahlhelfer und mich (siehe unten) erstattet.

Meine Plakate sind zumeist zerstört, aber mir geht es gut. Ich werde nicht aufgeben.

Ich bitte Euch herzlich um Eure Spende, damit ich meine Plakate neu drucken und wieder aufhängen kann.


Garten

Extremistische Gewalt in meinem Wahlkampf.

12:15 Uhr

Meine Aussage beim Landeskriminalamt habe ich nun gemacht. Der nette Herr W. vom Staatsschutz hat mich noch einmal zu den Vorgängen an unserem Infostand in Ottensen befragt. Er zeigte mir zehn Bilder von Verdächtigen. Leider war kein Foto dabei, auf dem ich im Zusammenhang einen der Täter von Ottensen wiedererkannt habe. Ein Foto ähnelte jedoch dem Plakatezerstörer aus Blankenese von vorgestern. Wer weiß, vielleicht gibt es hier ja einen Zusammenhang.

Karina Weber on tour

Das LKA Hamburg

Der Weg zum Landeskriminalamt war etwas umständlich. Gibt man die Adresse des LKA ins Navi ein, die auf der Vorladung steht, landet man mit seinem Auto dort, wo man als Besucher gar nicht parken darf. Ich musste umdrehen und ersteinmal Herrn W. anrufen und fragen, wie ich denn zum Besucher-Parkplatz komme. Er hat es mir gut beschrieben, ich bin einmal um Block gefahren und nach einem erneuten Telefonat habe ich die richtige Einfahrt endlich gefunden. Da stand dann ein Verkehrsschild, über das ich nach meiner mühsamen Suche schmunzeln musste:

Karina Weber on tour

War ich beim Suchen des LKA mit Blindheit geschlagen?

———————————

Das ist Faschismus, der auch in geringer Ausprägung verachtenswert ist, und erinnert fatal an die damalige Bücherverbrennung. Frei nach dem Motto “Wer selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten”, sind es heutzutage immer wieder Linksextremisten, die mit Gewalt die freie Meinungsäußerung behindern wollen.

Karina Weber on tour

Auch von handgreiflichen Linksextremisten lassen wir uns nicht stoppen.

Seitdem wir am 16. Januar mit der AfD die intensive Plakatierung angefangen haben, um die Hamburger Wählerinnen und Wähler für die bevorstehende Wahl am 15. Februar auf ihre Alternative aufmerksam zu machen, verzeichnen wir Plakatverluste durch Zerstörung in Höhe von 90 Prozent.

Karina Weber on tour

Ich fotographiere meine abgerissenen Plakate und erstatte Anzeige bei der Polizei.

Zum Glück konnten einige Faschisten bereits gefasst werden und haben eine Anzeige bekommen. Leider fallen die Strafen für das Zerstören von Plakaten nicht hoch aus. Da fragt man sich: wovor haben solche Kriminellen eigentlich Angst? Sie haben es ja bereits auf karina-weber.de mit Schmähungen und Beleidigungen übelster Form versucht. Aber ich habe ihnen den Spiegel vorgehalten und genau so schnell, wie dieser koordinierte linksextremistische Angriff kam, hat er auch wieder aufgehört. Diskutieren mit ein wenig Grips ist die Sache dieser Leute nämlich nicht. Und auf feinsinnigen Humor stehen solche Herrschaften schon gar nicht.

Karina Weber on tour

Eines steht fest: abgerissene Plakate halten mich nicht auf.

So hohe Verluste wie wir hat keine andere Partei zu beklagen. Die Faschisten sind heutzutage eben am stärksten in der linken Szene zu verorten, wenngleich es natürlich auch islamistische und rechtsextreme Faschisten gibt. Alle sind sie von Übel.

Karina Weber on tour

Sinnlose Zerstörungswut. So ist es schon im Dritten Reich gewesen.

In der Nacht zum Samstag wurden mein Helfer und ich sogar aggressiv und lautstark bedroht. Gerade hatten wir zwei Plakate an der Blankeneser Landstraße am Blankeneser Bahnhof aufgestellt, da kam ein etwa 18 Jahre alter, großer, junger Mann auf einem Fahrrad angefahren und schrie mit vor Hass entstellten Gesichtszügen an: „Ihr seid Nazis und Juden und was wollt Ihr überhaupt? Ihr braucht die Plakate gar nicht erst aufzustellen. Ich mache die sofort kaputt.“

Nazis? Juden? Plakate zerstören? Bücherverbrennung? In der Tat lassen die Faschisten grüßen – an jenem Abend in Form eines bedauernswerten jungen Menschen, der einer linksextremen Idelogie auf den Leim gegangen ist. Mir erschien dieser kranke, aber nichts destotrotz bedrohliche junge Mann wie unter starkem Drogeneinfluss, da er sich sehr aggressiv gebärdete und dabei wie von Sinnen geiferte. Ein trauriges Beispiel dafür, wie der Extremismus junge Gehirne anscheinend dauerhaft schädigt.

Karina Weber on tour

Als Nächstes fuhr der Randalierer routiniert auf meine Plakate zu und trat sie während der Fahrt kaputt, drehte um und trat erneut zu, um dann die Plakate bei der folgenden Runde ganz abzureißen und sie auf die Straße zu werfen.

Da er sehr laut und aggressiv war, haben wir wie die Bedrohten in den finsteren Zeiten unsere deutschen Geschichte nicht reagiert und nur gehofft, dass er nicht ein Messer oder gar eine Pistole zieht.

Das Wiederaufstellen der neuer Schilder haben wir am Sonntag durchgeführt. Ich bin am gleichen Tag zur Polizei gegangen und habe den Plakatzerstörer angezeigt. Er kam, der Kleidung nach zu urteilen, aus gutem Hause. Dass er ansonsten wohl nichts Vernünftiges im Leben zu tun hat, lässt das erahnen, was er uns zum Abschied zuschrie: “Ich muss nicht arbeiten! Ich habe geerbt!”

Karina Weber - Mut zu Hamburg, Mut zu Deutschland

Mit Karina Weber… jeder Form von Extremismus trotzen.

Karina Weber - Mut zu Hamburg, Mut zu Deutschland

Schlagworte: , , , , , , ,

46 Kommentare zu „Faschismus hautnah erleben“

  1. Sara Riehl sagt:

    Beim nächsten Mal vielleicht mit Kamera (GoPro an Fahrradhelm oder Jacke) Plakate aufhängen. Oder mit mutiger Verstärkung unterwegs sein, die mit Sicherheitsabstand folgt, helfen und/oder Personen festsetzen kann, wenn das “schwache Geschlecht” angepöbelt wird.

  2. Leclat cest moi sagt:

    Nicht sich aufregen. “Ihr seid Nazis und Juden” und “Ich muss nicht arbeiten, ich habe geerbt” … der Mann muss eine Intelligenzbestie sein.

    Jedoch als Jude bezeichnet zu werden, ist doch eine Ehre, schmeichelhaft. “Seid Nazis und Juden” hat er gesagt. Der Täter lässt sich sicher auf dem nächsten Gymnasium finden – bei der Bildung.

    Aber ernster: Jedes “Geht nicht mit denen” und jedes kaputte AFD-Plakat ist auch hoffentlich eine Wählerstimme mehr für die, die sich weder das Denken noch den Mund verbieten lassen.

  3. Ich stehe voll hinter der AfD, weil es so, wie es jetzt ist, in Deutschland nicht mehr weitergehen kann und darf! Unser Volk wird nur noch verbogen und belogen. Ich möchte ihnen einige Gedichte mitschicken, und eines, das ich vor 5 Jahren schrieb. In meinen Gedicht “Zwanzig Jahre Demokratie” sind wir sind im Moment bei der letzten (Kata) Strophe angekommen.

    Zwanzig Jahre Demokratie
    (D) Demokratie (D) der (R) Reichen

    Heute sitz’ ich zu Gericht,
    über was, ich weiß es nicht!?

    Nach zwanzig Jahren und auf die Dauer,
    fehlt den Wessis nur die Mauer!
    Dabei wusste ich damals schon:
    „Wir waren die Retter der Rezession!“
    Mit völlig falschen Wertgefühlen,
    saßen wir jetzt zwischen Stühlen.

    Sie schrie’n begeistert: „Hurra, Hurra,
    die Ostdeutschen Arbeiter sind nun da!“
    Wir arbeiteten fleißig und machten das,
    was dem Wessi wenig Spaß,
    und ich sag’s ganz unumwunden
    er als „Drecksarbeit“ empfunden.

    Dabei war’s ihre beste Kür,
    für uns gab’s weniger Lohn dafür!
    Doch waren nicht alle Wessis so,
    der „Hartz Vier“, er war ganz froh,
    sich auszugeben als „Peter der Rächer“,
    selber war er nur ein Verbrecher.

    Da war noch dieser Postminister!
    Am Gardasee besitzt er Schlossgeschwister,
    mit einer Million nach unbekannt,
    war er es, der damit verschwand.

    Und der Bahnchef, hi, hi , hi…
    Lernte bei der Staa… und sieh,
    was er dann ganz gründlich machte,
    und die „Kleinen“ überwachte.

    Herr Schwarzkohl kam zu der Befragung,
    und er schwieg zur Unterschlagung.
    Ach, Peanuts, was ist das schon!
    Es ging doch nur um ‘ne Million!

    Ein Besen nehm’ ich zur „Dienstwagenaffäre“,
    mit dem ich sie zum Teufel kehre!
    Frau Schmidt, sie gab sich ziemlich kühl,
    sie hatte kein Fingerspitzengefühl.
    „Schmidtchen“, so was macht man nicht!
    Sonst verlierst du dein Gesicht!

    Ich sitz’ nun hier in meinem Grimm,
    und find’ all diese Lügen schlimm,
    und denke nach, wie das damals war,
    als ich Erich und seine Genossen sah?

    Ihre Lügen waren wie ein Pulk,
    und gleiche Lügen für das Volk,
    werden uns heut’ unterbreitet,
    wenn sich die Partei nur streitet.
    Was, zum Teufel, frag’ ich sie,
    unterscheidet den Oss…,
    vom Wess…,
    und Ihiiii……….

    Nein, so werden möcht’ ich nicht!
    Sonst verlier ich mein Gesicht!
    Nur ums System, da wird’s mir bang,
    weiß ich doch, es ist nur krank!
    Aber vielleicht geht’s noch mal rund,
    und alle werden kerngesund?

    Besser man wird durch einen leisen
    Furz zum „Stinker“,
    als durch einen großen Furz zum Politiker…

    Es ist bitterkalt in Deutschland

    Es ist bitterkalt in Deutschland.
    „Kein Gefühl?“, komm wein’ dich aus!
    Traurig fragt mich mein Verstand:
    „Ist das hier noch mein zu Haus?“

    Fledermäuse, keine Toten,
    und viel Oberflächlichkeit!
    Ach, das sind nur Amischoten!
    Haben sie dich schon so weit?

    Sie verseuchen ganze Länder!
    Bringen uns nur Unkultur!
    Wir vertrauen uns nicht selber?
    Wo ist mein Bewusstsein nur!?

    Lasst uns feiern, lasst uns denken!
    Keiner wird es je bereu’n!
    Wenn uns nur noch Amis lenken,
    werden wir uns noch mehr freu’n!

    Andere in Frieden lassen,
    das passt nicht in ihre Welt!
    Für die Amis zählt nur hassen,
    Krieg und Öl auf dieser Welt.

    Ihre Freiheit ist ein Schwindel!
    Ihre Brüderlichkeit stinkt!
    Lasst die Völker doch in Frieden,
    dass die Menschlichkeit gelingt!

    Es gibt viele Staatsformen auf der Erde, aber nur einmal die Wahrheit, einmal die Lüge, einmal das Gute und einmal das Böse.

    Wir werden doch tatsächlich in der Freiheit
    überwacht, dass wir nicht die Freiheit haben,
    das zu tun und das zu sagen,
    was die Freiheit ist.

    Zweifel

    Aufrecht geh’ ich durch die Zeiten,
    verlogen ist das Bild der Welt.
    Wahrheit möchte ich verbreiten,
    sagen, was mir nicht gefällt!

    Schwächen werden gern ummantelt,
    in der Lüge voll erstickt,
    über Wahrheit wird verhandelt,
    erst, wenn sie das Licht erblickt.

    Beständig sind die falschen Spiele,
    von der Kirche und dem Staat,
    haben doch nur eins zum Ziele –
    aufgeh’n soll die böse Saat.

    Wem soll ich denn da noch glauben,
    Wahrheit, sie wird nur verdreht!
    Wenn sie mir die Seele rauben,
    und die Hoffnung von mir geht?!

    Aus meinem Gedichtband – Mein “ICH” Gedichte, ISBN Nummer:978849015976-7, ein Buch des united p.c.verlages Österreich. Erscheinungsjahr 2012.

    Mit freundlichen Grüßen

    Matthias Elstner

  4. Skid Row sagt:

    In Magdeburg wurden letztes Jahr 2014 auch solche Assis gestellt und verhaftet.

    Ihr schafft den Einzug ins Parlament auch ohne Wahlplakate.

    Nur Mut.

  5. Peter Hartmann sagt:

    Hallo, befindet sich Deutschland wieder im Endstadium der Weimarer Republik?

    Die Rotfrontschlägerbrigade mit Unterstützung der Grünen Deutschlandfeinde und der Linken aus alt 68er und SED Gemisch des DGB besser FDGB usw.

    Karina Weber, lassen sie sich nicht unterkriegen. Solche Frauen wie Sie braucht das Land.

  6. Lothar Hengstbach sagt:

    Warum hängt die AFD ihre Plakate nicht höher? Ich weiss, es gibt eine “Bodenberührvorschrift”, aber handelt es sich hier nicht um eine Art aussergesetzlicher Notstand?

    Bindet die Plakate und schiebt sie dann mit einer Harke usw am Laternenmast nach oben. Zum Beschädigen muss der Chaot dann schon eine Karke usw dabei haben. Abbauen nach 15.2. in gleicher Weise.

    A propos “Bodenkontakt” der Plakate: Ich sehe viele falsch aufgehängene Plakate der Linken und grünen. Ich glaube nicht, dass der jeweilige Wegewart allen Beschwerden nachgehen könnte. Im Gegenteil: Die Stadtreinigung wäre wohl froh, wenn sie weniger von unseren Plakaten einsammen müsste.

    Zum Thema Einsammeln von Plakaten las ich gerade auf nachrichten.com folgendes:

    Dirk Kienscherf – SPD Hamburg – räumt AFD-Wahlplakate weg

    Am Morgen des 16.Januar 2015 wurde der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete, Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion und Kandidat für die Hamburgische Bürgerschaft (Listenplatz 7 ) dabei erwischt, wie er Plakate der AFD wegräumte. Eigentlich war Dirk Kienscherf unterwegs, um SPD-Wahlplakate aufzukleben.

    Erwischt soll Dirk Kienscherf die AFD-Plakate wütend auf den Bürgersteig und Radweg geworfen haben. Ein vorbeifahrendes Kind auf seinen Fahrrad glitt fast auf den rutschigen Plakat aus.

    Der Passant forderte Dirk Kienscherf auf, die AFD-Plakate aufzuheben. Dieses lehnte Dirk Kienscherf stillschweigend ab und fuhr weg. Obwohl Dirk Kienscherf doch gerade gesehen hatte, dass von den hingeworfenen Plakaten eine immense Unfallgefahr ausgeht für Kinder, Alte und Farradfahrer. Die Plakate musste die Polizei aufheben und dienen jetzt als Beweismittel gegen Dirk Kienscherf.

    Um so erstaunlicher, dass am 21. Januar 2015 die Hamburger Bürgerschaft sich „einig in der Verteidigung der Meinungsfreiheit“ zeigt – wohl unter Teilnahme genau dieses Dirk Kienscherf.

    Das Hamburger Abendblatt berichtete am 24.1.2015 über diesen Vorfall und Dirk Kienscherf soll sich so gerechtfertigt haben:

    “Ich habe lediglich ein auf dem Gehweg liegendes AfD-Plakat aufgehoben. Das hat dieser Mann gesehen, und nachdem er mich minutenlang angepöbelt hat, habe ich das Plakat wieder auf den Boden gelegt.”

    Dies entspricht jedoch nicht den Tatsachen, denn Dirk Kienscherf hatte zwei Wahlplakate der AFD in der Hand und die Polizei soll zwei abgerissene Plakate der AFD sichergestellt haben Auch fragt man sich, warum Dirk Kienscherf sich „minutenlang“ bepöbeln lässt und während dessen die AFD-Plakate in der Hand hielt. Erst nach dem angeblichen minutenlangen Pöbeln will er sich entschlossen haben, die AFD-Plakate auf „den Boden gelegt“ zu haben?

    Seltsam, Zeugen haben ein wütenes Wegwerfen auf Bürgersteig und Radweg beobachtet. Daraus wird jetzt ein „Hinlegen“. Sollte etwa das Wegwerfen von Kippen in Hamburg verboten sein, das Hinlegen von Kippen jedoch erlaubt sein? Oder ist das nur ein fadenscheiniges Schönreden des Sachverhalts durch Dirk Kienscherf?

    Wenn Parlamentarier wie Dirk Kienscherf, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Fraktion in Hamburg, jedoch Wahlkampfplakate gegnerischer Parteien „aufräumen“ – dann liegt die Demokratie in den letzten Zügen.

    Erst etwas aufheben, was einen nicht gehört, dann es wieder „hinlegen“ – Glauben Sie das?

    Und wie asozial ist es, glitschige Plakate auf Gehweg und Fahrradweg zu werfen?

    http://www.nachrichten.com/index.php?main=nav&ort=1935&sparte=2&selsparte=2&selort=6-1935&selnews=85983

  7. Klaus Morian sagt:

    Hallo Karina. Der Zustand unserer Demokratie ist erschreckend. Dass man Mut benötigt, um für eine demokratische Partei anzutreten, ist mir in dieser Form auch neu gewesen. Neben der Gewalt gegen Andersdenkende ist auch der fehlende politische Konsens gegen Extremisten durch alle Altparteien beschämend und erschreckend. Die flächigen Verwüstungen haben wir unterschiedlich beantwortet. Meine Plakate hingen zum Teil auf dem Boden und genau diesen ist dort weniger passiert. Als Flächenland hatten wir auf den Dörfern Anwohner gefunden, die unser Plakate “adoptiert” haben. Eine Beschädigungshotline hilft und die regelmäßige Pflege auch. Andere Parteikollegen haben mittels nächtlicher Streife (incl. Ankündigung in der Zeitung) die Beschädigungen wirksam verringert.

    Mir fehlte dazu die Zeit. Heruntergerissene Plakate kann man erneut aufhängen, zerrissene kann man kleben (danach wurden sie dann in ca 10 cm kleine Abschnitte zerstückelt.) Bleibe weiter auf Kurs. Die Wähler merken so etwas. Bei uns gab es für den Antritt so ca 4-5 % (wenn die Plakate nicht erneuert wurden), bei dauerhaften Plakaten so ca 6-7% und mit Flyern bis zu 11%. Weiterhin viel Mut und Erfolg wünsche ich Dir aus Brandenburg

  8. Karina Weber sagt:

    @Harald Brunn: Wir hatten ja bereits einen Überfall der Antifa an einem Infostand von uns.
    Ich habe gleich um 10 Uhr einen Termin beim Landeskriminalamt, um einen Verdächtigen zu identifizieren.

  9. Harald Brunn sagt:

    Üblich sind auch Demos an Wahlkampfständen. Mit Handgreiflichkeiten!

  10. Roland Pietsch sagt:

    Angesichts solcher Meldungen beginne ich mich, in unserer Demokratie nicht mehr wohlzufühlen…

  11. Harald Brunn sagt:

    Das sind die Menschen, die immer für Toleranz, Gleichbehandlung und Gewaltfreiheit auf die Straße gehen . . .

  12. Heinrich Smith sagt:

    Von oben gesteuert.

  13. Ronny Ullmann sagt:

    Linker Faschismus gegen Demokratie.

  14. Frank Otte sagt:

    Die Rechnung bitte an Frau Schwesig von der SPD schicken, schließlich finanziert sie diese Banden.

  15. Karina Weber sagt:

    @Jan Kirschke: Das ist richtig. Ich fühle mich komplett benachteiligt. Ich habe mit 200 – 300 Hundert Plakaten gerechnet. Da ich alles selbst bezahlen muss, sind das so schon Eintausend Euro. Ich bräuchte jetzt noch einmal mindestens die gleiche Anzahl an Plakaten zum Ausbessern. Das Wahlrecht wird von den Linksextremen mit Füßen getretenund die Regierung tut nichts. Ich glaube, ich muss einen Spendenaufruf für Plakate starten.

  16. Jan Krischke sagt:

    Solche Handlungen müssten mit Gefängnis bestraft werden, da Sie eine “Demokratische Wahl” nicht ermöglichen.

  17. Frank Pillebeit sagt:

    Die Altparteien wissen schon, warum in Hamburg Plakate nicht höher an die Laternen gehängt werden dürfen. – Damit die Chaoten die Plakate der Konkurrenz leichter zerstören können.

  18. HeikoXd sagt:

    Einfach nur linkes Gesox.

  19. Heinrich Smith sagt:

    Traurig.

  20. Karina Weber sagt:

    @Thomas Isaakson: lies mal meinen Artikel am Ende. Das war ein pöbelnder Angriff, als ich daneben stand. Deshalb habe ich gestern Anzeige gegen den Täter aus Blankenese erstattet.

  21. Karina Weber sagt:

    @Ali Maaßen: Das hat die Stadt irgendwann einmal so beschlossen. Gute Frage. Ich rufe dort nachher einmal an. Zumal die Stadt ja nichts gegen die Zerstörung machen kann. Ich denke, die Behörde wird verkehrstechnische Gründe anführen.

  22. Ali Maaßen sagt:

    Ali Maaßen @ Karina: Gibt es einen Grund, warum Ihr in HH nicht höher hängen dürft?

  23. Thomas Isaakson sagt:

    Ob das wirklich Blankeneser abgerissen haben? Normalerweise würde ich denen sowas nicht zutrauen. …eine versteckte Kamera oder sich mal auf die Lauer legen? Ist schon Wahnsinn, was mittlerweile in unserem Land vor sich geht…

  24. Markus Bernhardt sagt:

    Tut mir leid!!! Widerliches Pack.

  25. Ludwig Zell sagt:

    Das macht mich sprachlos.

  26. Matze Wilde sagt:

    Ja, im Sachsenwald würde das gehen… Aber zum Glück sind wir die Guten. Wir machen sowas nicht. Zumindest nicht als Erste.

  27. Rainer Rietsch sagt:

    Hallo Matze Wilde, ich glaube, die Zeiten sind es nicht. Nur im Hafen gibt es leider nicht mehr so viele Schiffe, die eine passende Takelage haben.

  28. Heiko Ebbenga sagt:

    Völlig normal. In der BRD geht das schon 20 Jahre so.

  29. Frank Herda sagt:

    Im Sachsenwald kann man die ganze Bande auf******, Matze.

  30. Oliver Sieh sagt:

    Nicht den Mut verlieren…immer weiter machen!

  31. Anita Steger sagt:

    Das ist schlecht. Bei uns in Hessen hingen die Plakate bei der BTW teilweise so hoch, dass die Bekloppten hätten mit der Leiter kommen.

  32. Matze Eilde sagt:

    Rainer, wenn es danach ginge, gäbe es in Hamburg kaum noch genügend Bäume. Aber diese Zeiten sind vorbei.

  33. Frank Herda sagt:

    Die Zerstörung der Plakate zeigt, dass die AfD mit ihrem Wahlprgramm richtig liegt. Die anderen Parteien wollen Deutschland zerstören und haben Angst vor dem Frischen Wind, der am 15.2.2015 im Rathaus auf sie zukommen wird.

  34. Reiner Rietsch sagt:

    Was, Karina Weber, Ihr dürft in Hamburg nicht höher hängen? Ich habe gedacht, der Strick am Galgen ist schon längst nicht mehr im Gebrauch.

  35. Matze Wilde sagt:

    Der Faschismus ist wieder da. Er kommt natürlich nicht von rechts, das würde ja jeder erwarten. Nein, dieses Mal ist es anders.

  36. Ingeborg Dollase sagt:

    Ich dachte, dass Blankenese ein Viertel der Gutbetuchten in Hamburg wäre.
    Vandalismus macht wohl vor nichts mehr halt.

  37. Reiner Rietsch sagt:

    Hätte ich das nötige Kleingeld, jeder dieser Profis würde von mir ein Oneway-Ticket mit Fallschirm ins Krisengebiet bekommen. Also die echten Flüchtlinge rein zu uns und die Dummschwätzer mit Inhalt aus dem 3. Reich im Kopf raus. Es gibt auf beiden Seiten Menschen mit nix als nur Luft in der Birne und derer muss man habhaft werden.
    Und ganz schnell ausfliegen.

  38. Henry Tanke sagt:

    Ist schon komisch, dass die Plakate von den Grünen nie zerstört werden, höchstens mal von den eigenen Wählern mit Hakenkreuz bemalt, um auf böse Nazis zu schimpfen.

  39. Rainer Rietsch sagt:

    Ich schreibe dazu nur immer wieder dasselbe! Wer nicht weiß, wie gut es Ihm in diesem Land geht, der sollte sich bitte in eines der aktuellen Krisengebiete, nicht weniger als 2-3 Flugstunden von Deutschland entfernt, begeben und sich dort in die vorderste Frontlinie stellen.

    Dazu passend Videos könnte ich auch mit reinstellen, aber die können sich die Herrschaften selbst im Netz suchen.

  40. Karina Weber sagt:

    Wir dürfen in Hamburg die Plakate nicht hochhängen. 00 53

  41. Martin Weber sagt:

    Der Gutmensch

    Während Demokratie einen fairen Wettstreit der Ideen bedeutet, um der besseren Idee den Vorzug zu geben, behauptet der Gutmensch, die unfaire Unterdrückung ihm unliebsamer Ideen sie die Bewahrung der Demokratie.

    Genau das macht den Gutmenschen zu einem Verfechter der Heuchelei und der Demokratiefeindlichkeit.

  42. Ali Maaßen sagt:

    Warum hängst Du die Plakate nicht höher? Hier in Dortmund waren sie zur Kommunal- und Europawahl aus dem Stand nicht zu erreichen! 00 51

  43. Martin Weber sagt:

    DAS nennen DIE “Demokratie”…

  44. Hans Glück sagt:

    Demokratie in der BRD im Jahr 2015. Kein großer Unterschied zur Weimarer Republik 1933.

  45. VladanRajkovic sagt:

    Was ist das denn bitte für eine Schweinerei?
    Das Mittel der Unterbelichteten…
    Karina, zeig denen wo der Hammer hängt…

  46. Martin Weber sagt:

    Nu, meine liebe Karina! Den Faschismus erleben wir LIVE bei jeder PEGIDA-Demo von der roten SA….

Kommentieren